Moderne Wiener Tradition

Koloman Moser – Maler, Graphiker und Kunsthandwerker Anfang des 20. Jahrhunderts – ist der Ideengeber für das Design des neuen Hotel Topazz in Wien. Moser, Mitbegründer der ‚Wiener Werkstätten‘, wollte Wien zum ‚Zentrum geschmacklicher Kultur auf dem Gebiet des Kunsthandwerkes‘ machen – 100 Jahre später ist das Topazz ein weitererSchritt in diese Richtung.

Weshalb dieses Hotel?

Wegen des Designs – Zitat Homepage: „Die Fassade des Topazz erinnert an eine der skulpturalen Kreationen Koloman Mosers – ein funkelnder Zylinder, besetzt mit grossen, ovalen Edelsteinen“. Wahrscheintlich beginnt man diesen Satz erst annähernd zu verstehen, wenn man dort ist, doch er stimmt.

Wegen der ovalen Fenster und dem schönen gepolsterten Platz in der Rundung, von welchem sich so schon die Leute draussen beobachten lassen.

Weil Wien mit dem Topazz ein neues, sich vom Mainstream abhebendes Design-Hotel hat.

Weil die Minibar und das WLAN kostenlos ist.

Weil die Lage so zentral ist. Und der (nicht günstige) Garagenservice das Problem der fehlenden Parkplätze löst.

Weil sich im Untergeschoss im Salon Topazz ganztägig freie Getränke und mehr eine Pause verschönern.

Weil die Mitarbeiter ausnehmend freundlich und hilfsbereitsind.

Was könnte besser sein?

Wir haben das Hotel einige Wochen nach der Eröffnung besucht. Die eine oder andere Anlaufschwierigkeit war da noch zu erkennen:

Die Klimaanlage – auch bei Einstellung 26 Grad den Raum stark abkühlend.

Ein bewohntes Zimmer bei der Reingung vergessen, das sollte nicht vorkommen.

Die frühabendliche Auswahl an Köstlichkeiten im Salon Topazz: Unter einer Auswahl würden wir uns schon mindestens 3-4 verschiedene Sachen vorstellen, bei einer einzigen Köstlichkeit fällt das wählen schwer.

Engpass Lift – überfüllt war das Hotel bei unserem Besuch nicht, und dennoch haben wir am Lift oft länger warten müssen.

Kleine Details – wenn schon Wochen nach der Eröffnung die Ablage in der Dusche schief hängt, wurde sie wahrscheinlich gar nicht richtig montiert.

Doch jeder Start hat seine Herausforderungen, und das Finetuning in den ersten Wochen und Monaten gehört einfach dazu. Wir sind guter Dinge, dass wir bei einem nächsten Besuch ein noch pefekteres Gesamterlebnis vorfinden!

Wo gut essen?

Ganz oben am kulinarischen Sternehimmel von Wien das Steirereck (Bericht), unbedingt einen Besuch wert! Achtung – rechtzeitig reservieren.

Ausgezeichnete Küche in luxuriösem Ambiente und mit toller Weinbegleitung (wo gibt’s schon z.B. einen Chateau Yquem 1986 glasweise) bietet das Restaurant Silvio Nickol im Palais Coburg (Bericht).

Die jungen Wilden in der Vorstadt – für wilde, spannende, moderne und kreative Küche auf hohem Niveau empfehlen wir das Restaurant Vincent im 2. Bezirk (Bericht) sowie das Restaurant Mraz im 20. Bezirk (Bericht).

Die tollste Location für ein Gourmet Frühstück oder für ein Wienerisches Mittagessen auf hohem Niveau ist die Meierei im Stadtpark (Bericht Frühstück, Bericht Mittagessen)

Eindrücke:

Ein Blick auf das Bett in unserem (relativ kleinen) Superior Zimmer:

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Einfach toll – in das ovale Fenster setzen und den Ausblick auf die Gassen und die Leute geniessen. Besser als Fernsehen, auch wenn unser TV-Gerät mit den an der Rezeption ausgehändigten Brillen 3D tauglich war.

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Der Eingang zum Hotel:

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Unser Küchenreise Rating:

Es hat uns gefallen, gerne kommen wir wieder einmal!

4 – Gerne wieder

(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder)

Hotel Topazz

Lichtensteg 3

A-1010 Wien

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