Unkomplizierter Luxus an der Prachtstrasse

Vor kurzem waren wir zum zweiten Mal im Hotel The Ring in Wien.  Hier unsere Eindrücke – verbunden mit einem kleinen kulinarischen Reiseführer durch die Stadt:

Weshalb in das Hotel The Ring in Wien?

  • Die Lage – an der Ringstrasse, schräg gegenüber von der Oper und gleich bei 3 U-Bahn und diversen Strassenbahnstationen – ist genial
  • Weil viele Zimmer Ausblick auf die Ringstrasse haben
  • Weil das Personal freundlich ist und manchmal (z.B. wenn etwas verloren geht) die „Extra Meile“ geht
  • Weil spätabends in der Bar einen Absacker zu trinken einfach schön ist
  • Weil das Gebäude historisches Ringstrassenflair und doch moderne ausstrahlt
  • Weil das Internet inklusive ist und damit das elektronische Fenster zur weiten Welt weit offen ist
  • Weil der Website cool gemacht ist
  • Weil uns „Casual Luxery“ (so der Slogan des Hotels) und dessen Umsetzung gefällt

Was könnte besser sein?

  • 2 mal dort gewesen (einmal Zimmer ‚Spezial‘, einmal Zimmer ‚X-Ordinary‘) – jedesmal einen Raum ohne Biick auf die Ringstrasse bekommen – schade
  • Seitentrakt 1. Stock – wir sind nicht empfindlich, aber das Quietschen der Strassenbahn gleich nebendran kann feinfühligere Menschen schon stören

Wo gut Essen?

Die Top-Restaurants:

  • Restaurant Silvio Nickol (2 Michelin Sterne, 18 Gault Millau Punkte) Kreative Küche auf hohem Niveau in leicht futuristischem Rahmen; der tollste Weinkeller der Stadt (Lesen Sie mehr: Chef, die Warp 2 Barriere ist durchbrochen!)
  • Restaurant Steirereck – 2 Michelin Sterne, 19 Gault Millau Punkte Die Nr. 11 in der Pellegrino Top 50 Liste mit eigentständiger Küchenlinie, in welcher aussergewöhnliche Früchte & Gemüse oft eine wichtige Rolle spielen (Lesen Sie mehr: Kulinarischer Fixstern am Wiener Firnament)
Die Verfolgergruppe:
  • Restaurant Vincent (17 Gault Millau Punkte) Tolle Küche in ehemaligem Studentenlokal (Lesen Sie mehr: Studententraum)
  • Restaurant Mraz (1 Michelin Stern, 17 Gault Millau Punkte) Kreative Küche in der ‚Vorstadt‘ (Lesen Sie mehr: Fata Morgana in der Vorstadt? Real!)
Für MIttags und zwischendurch:
  • Meierei im Restaurant Steirereck (15 Gault Millau Punkte) Ausgezeichnete Wienerische Küche, beieindruckende Käseauswahl, und auch ein phänomenales Früstück (Lesen Sie mehr: Wiener Family Business, Kaiserliches Frühstück)
  • Unkai Sushi Bar im Grand Hotel Die besten Sushi, Sashimi & Co von ganz Wien (Lesen Sie mehr: Wolkenmeer)
  • Zum Schwarzen Kameel Brötchen, Champagner, der beste Beischinken der Welt und noch vieles mehr zum sofort Essen oder zum Mitnehmen (Link: Zum Schwarzen Kameel)
  • Trzesniewski Wiener Kultbrötchen seit über 100 Jahren (einfach nicht den bei Sternerestaurants angebrachten Kriterien messen) (Link: Trzesniewski)

Zu touristisch:

  • Café Sacher Zuerst anstellen, dann am Minitisch die (eher trockene) Torte und eine sehr bürgerliche Melange zu sich nehmen. Die nächsten warten schon (Link:  Café Sacher)
  • Café Deml K. u. K. Hofzuckerbäcker Gute Patisserie, schöne „Schau-Sachertortenbäckerei“, aber oft schrecklich überfüllt und der Service wirkt aufgrund der ohnedies übergrossen Nachfrage nicht immer so überzeugend. (Link:  Café Deml)
  • Restaurant Figlmüller Irgendjemand hat wohl mal das Gerücht in die Welt gesetzt, dass bei einem Schnitzel die Grösse (nicht die Menge – flachklopfen macht auch aus wenig Fleisch viel Fläche) das wichtigste ist. Beim Figelmüller können Sie eng gedrängt übergrosse Schnitzel verzehren. Gehen sie doch lieber z.B. in die Meierei (siehe oben unter Mittags / zwischedurch) – dann wissen Sie, wie ein vorzügliches Schnitzel schmeckt. (Link: Restaurant Figlmüller)

Unsere Eindrücke:

 User Zimmer:

Hotel The Ring Wien

Die Sitzgruppe in der Lobby – im Hintergrund ein wunderschöner alter Aufzug:

Hotel The Ring Wien

Weihnachtliche Dekorationen in der Lobby:

Hotel The Ring Wien

Die „Drings“ Bar:

Hotel The Ring Wien

 

Unser Küchenreise Rating:

4 – Gerne wieder

(1 – sicher nicht wieder, 2 – kaum wieder, 3 – wenn es sich ergibt wieder, 4 – gerne wieder, 5 – unbedingt wieder)   

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2 KOMMENTARE

  1. Auf unkomplizierten Luxus hatten wir uns in dem Hotel auch gefreut uns leider aber von Anfang bis Ende nur geärgert. Zuerst wurden wir ohne entsprechenden Hinweis in ein winzig kleines Dachzimmer verfrachtet. Erst auf Nachfrage teilte man uns dann mit, dass kein Zimmer mehr in der von uns gebuchten Kategorie frei wäre. Beim Check-out dann eine Riesendiskussion weil sie uns das teurer Zimmer verrechnet hatten und nicht eingesehen haben, dass wir logischerweise nur das Zimmer bezahlen wollten, das man uns gegeben hatte. Zu guter Letzt war dann unser abgegebener Autoschlüssel nicht auffindbar. Never ever…
    Aber so unterschiedlich können Erfahrungen ausfallen. 🙂

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